Anna-Maria Zingg
Fachpsychologin für Psychotherapie FSP
Ich biete psychotherapeutische Behandlungen für Erwachsene ab dem 18. Lebensjahr an. Dies umfasst die Unterstützung bei herausfordernden Lebenssituationen und die Behandlung psychischer Erkrankungen. Bei einem Erstgespräch finden wir heraus, ob ich Ihnen die benötigte Unterstützung bieten kann. Mir ist besonders wichtig, Ihnen die Behandlung anzubieten, die zu Ihnen passt und Ihnen ermöglicht, das Leben ihren Wünschen und Zielen entsprechend zu gestalten. Auf der Grundlage einer integrativen kognitiv-verhaltenstherapeutische Ausbildung arbeite ich bevorzugt mit Schematherapie, unter Einbezug von Methoden aus der Akzeptanz- und Commitmenttherapie (ACT) und achtsamkeitsbasierten Verfahren.
Psychotherapie und Beratung
Ablauf einer Therapie bei mir
In Bearbeitung.
Was ist Schematherapie?
Die Schematherapie wurde von Jeffrey Young in den 1990er Jahren entwickelt. Sie basiert auf auf den Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie und erweitert sie um erlebnis- und handlungsorientierte Vorgehensweisen.
Mit einem Schema ist ein typisches Muster von Gefühlen, Gedanken und Empfindungen gemeint, die das Verhalten steuern. Dieses Muster wird in der Kindheit gelernt. Die Schemata dienen dazu, die wichtigsten psychischen Bedürfnisse (Grundbedürfnisse) eines Menschen zu befriedigen, etwa das Bedürfnis nach sicheren Bindungen oder das Bedürfnis nach Autonomie. Wurden die Grundbedürfnisse in der Kindheit häufig nicht befriedigt, können ungünstige Schemata entstehen. Sie wirken sich langfristig negativ auf das Leben des Betroffenen und auf seine Beziehungen zu anderen Menschen aus.
In der Schematherapie geht es nun darum, die ungünstigen Erlebens- und Verhaltensmuster, die im Lauf der Lebensgeschichte entstanden sind, bewusst zu machen und so zu verändern, dass der Betroffene seine Gefühle und sein Verhalten besser regulieren und seine Bedürfnisse auf eine günstigere Weise befriedigen kann. Dadurch reduzieren sich langfristig auch die psychischen Belastungen und psychischen Symptome.
Wenn Sie gerne ein Buch zum Thema lesen möchten, empfehle ich von Eckhard Roediger das gut lesbare Patientenbuch "Raus aus den Lebensfallen".
Begleitend zu einer Schematherapie eignet sich das Buch “Mein Schematherapie-Journal” von Hannah Adenauer und Julia Schuchhardt.
ADHS Abklärung für Erwachsene
ADHS „WÄCHST SICH NICHT AUS“ – SIE WÄCHST MIT
Bis noch vor ein paar Jahren ging man davon aus, dass ADHS nur bei Kindern auftritt und es sich im Erwachsenenalter «auswächst». Heute wissen wir, dass auch im Erwachsenenalter ca. 5-10% der Menschen von ADHS betroffen sind.
Ablauf einer Abklärung
Die Abklärung beinhaltet diagnostische Gespräche mit umfassender Anamneseerhebung und dem Einholen von Auskünften der Angehörigen, sowie eine psychologische Testuntersuchung.
Dazu gehört auch die Abklärung von möglicherweise parallel auftretenden psychischen Problemen, so genannten Komorbiditäten.
Die daraus resultierende Einschätzung wird mit der betroffenen Person besprochen und es werden Empfehlungen zur Behandlung gegeben.
Was ist ADHS?
Die Abkürzung ADHS steht für Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung. Sie ist eine neurobiologisch begründete Funktionsstörung der Selbststeuerung. Zentrale Symptome sind:
Aufmerksamkeitsstörungen in verschiedenen Alltagsbereichen
Hyperaktivität im Erleben und Verhalten (motorisch und/oder innere Unruhe)
Impulsivität im Handeln
Desorganisation im Alltag
Stimmungsschwankungen
Mangelnde Affektkontrolle / emotionale Überreagibilität
Im Unterschied zum Kindesalter verändert sich das Bild der ADHS im Erwachsenenalter: Die motorische Hyperaktivität wandelt sich in innere Unruhe (manchmal auch in die Unfähigkeit zu Entspannen). Emotionale Überreagibilität (Gefühl der Überforderung) und Affektlabilität (schnell wechselnde Emotionalität, «wie auf einer Achterbahn») können hinzukommen.
Es lassen sich unterschiedliche Typen der ADHS unterscheiden: ADHS vom vorwiegend unaufmerksamen Typus, vom vorwiegend hyperaktiv-impulsiver Typus und vom Mischtypus (erfüllt die Kriterien beider vorhergenannten Typen).
Die Beeinträchtigungen sind beispielsweise im Beruf, im Studium oder in der Partnerschaft für die Betroffenen belastend.
Über mich
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Die psychologisch-psychotherapeutische Behandlung psychischer Erkrankungen ist über die Grundversicherung der Krankenkasse gedeckt. Dafür wird eine ärztliche Anordnung benötigt, die in der Regel von Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt ausgestellt wird.
Psychotherapeutische Beratung kann privat als SelbstzahlerIn abgerechnet werden.
Einzeltherapie-Sitzungen dauern in der Regel 60 Minuten.
Online-Sitzungen oder Telefon-Sitzungen sind möglich.
Verpasste oder kurzfristig abgesagte Termine (weniger als 24h im Voraus) können in Rechnung gestellt werden.
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Weiterbildungen in Schematherapie bei Marina Poppinger und Eckhard Roediger
Fortbildung in emotionsfokussierter Therapie bei Dr. Les Greenberg
Weiterbildungen zur Diagnostik und Behandlung von ADHS im Erwachsenenalter bei Dipl.-Psych. Nicolai Semmler, Dr. François Gremaud und Dr. med. Niklas Brons
Postgraduale Weiterbildung in Psychotherapie mit kognitiv-behavioralem Schwerpunkt an der Universität Basel
Psychologie-Studium an der Universität Bern mit Schwerpunkt klinische Psychologie und Sozialpsychologie. Nebenfach Geschichte im Bachelor.
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Seit 2023 Selbstständige psychotherapeutische Tätigkeit in der Praxis 23 in Luzern
2018 - 2022 Fallführende Psychologin psychotherapeutische Station Integration und Tagesklinik der Luzerner Psychiatrie lups in Sarnen
2016 - 2018 Fallführende Psychologin Akutstation der Luzerner Psychiatrie lups in Sarnen
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Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen FSP
Verband der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten Zentralschweiz VPZ
Verband der innerschweizer Psychologinnen und Psychologen vipp
Kontakt
Anfragen bitte nur schriftlich.
anna-maria.zingg@psychologie.ch (HIN Mail)
077 455 31 80
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